Gemeinde Rathjensdorf

Kindergarten Villa Kunterbunt Rathjensdorf

Aufgrund einiger Änderungen (u.a. eine neue Gruppe ab August 2016) wird die Konzeption zur Zeit überarbeitet. Im April 2017 ist die neue Konzeption voraussichtich online.

Villa Kunterbunt

Schulweg 2
24306 Rathjensdorf
Tel.: 04522 - 74 94 83
Fax: 04522 - 76 28 063
E-Mail: kita@rathjensdorf.de



Inhalt



Einleitung

Der Kindergarten Rathjensdorf befindet sich in der Alten Schule Rathjensdorf. 1996 nach entsprechenden Umbauten gegründet, bietet er Platz für bis zu 22 Kinder.
Der Kindergarten wird von den Gemeinden Rathjensdorf und Lebrade betrieben.
Träger ist die Gemeinde Rathjensdorf.
Durch die Zusammenarbeit der Gemeinden umfasst unser Einzugsgebiet die Gemeinde Rathjensdorf mit Theresienhof, Tramm und Neutramm sowie die Gemeinde Lebrade mit Kossau, Buchholz und Rixdorf. Darüber hinaus betreuen wir auch Kinder aus Wittmoldt.

Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 7:30 Uhr – 14:00 Uhr

Unsere Gruppe: Der Kindergarten besteht aus einer altersgemischten Gruppe mit 22 Kindern.

Unser Team: Die Kinder werden von einer Erzieherin und einer sozialpädagogischen Assistentin betreut.

Räumlichkeiten: Unser Kindergarten verfügt über zwei große Räume, wobei der eine als Gruppenraum und der andere als Tobe- und Turnraum genutzt wird. In unserem Gruppenraum befindet sich eine Spielebene mit Rutsche.
Außerdem verfügen wir über eine Küche zum gemeinsamen Kochen und Backen.

Außenanlagen: Unser großes Außengelände mit Wasserpumpe, großem Sandspielbereich, Vogelnestschaukel, Klettergerüst, Spielhaus mit Brücke und Balancierseil, Rutsche, Hängen zum Herunterrollen und -rennen, Tischbeet, Ameisenbeobachtungskasten, Weidenhäusern und vielen grünen Nischen und Verstecken bietet zahlreiche Möglichkeiten und Anregungen für Spiele, Bewegung und Naturerfahrungen.

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Tagesablauf

Die Kinder können von Montag bis Freitag jeweils von 7:30 Uhr bis spätestens 9:00 Uhr in den Kindergarten gebracht werden. Um 9:00 Uhr frühstücken wir alle gemeinsam. Beim Frühstück wird erzählt, sich ausgetauscht und geplant.
Anschließend machen wir eine Morgenrunde, in der die wichtigen Dinge des Tages besprochen werden (z. B. Geburtstag eines Kindes, Tagesablauf etc.). Danach putzen wir Zähne. Ab 10:00 Uhr finden themenbezogene Angebote und Aktivitäten statt. Diese richten sich nach der Jahresplanung, aber auch nach den aktuellen Themen der Kinder. Wir bieten zu jedem Thema unterschiedliche Erfahrungsmöglichkeiten an, um ein ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen zu ermöglichen und zu fördern. Je nach Thema und Projekt findet man uns auch im Wald, am Teich, auf dem Bauernhof, bei der Polizei, bei der Feuerwehr, in der Bücherei… .
Gegen 11:00 Uhr treffen wir uns in der Gruppe zum Stuhlkreis und anschließend zum Freispiel auf unserem Außengelände. Zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr können die Kinder wieder abgeholt werden. Ab 13:00 Uhr essen dann die Mittagskinder gemeinsam das Mittagessen. Hier lassen wir in gemütlicher Runde den Tag ausklingen.

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Kinder zeigen uns Tag für Tag, wie es ihnen geht und was sie alles können – fast immer sind wir Erwachsenen diejenigen, die leider vergessen haben, gerade von Kindern zu lernen.
Armin Krenz

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Pädagogisches Konzept

Wir wollen den Kindern einen Rahmen bieten, in dem sie sich angenommen und wohl fühlen und sich voll entfalten können, denn: Sichere Bindung ist Grundvoraussetzung für Bildung.

Kinder entdecken die Welt mit allen Sinnen. Lernen bedeutet für sie buchstäblich „begreifen". Wissen entsteht im Spiel und durch ganzkörperlichen Austausch mit der Welt.

Zu unseren Themen und Projekten bieten wir unter Berücksichtigung der Bildungsleitlinien ein breites Angebot an Sinnes- und Wahrnehmungserfahrungen mit entsprechenden Spielen, Materialien, Experimenten und Erlebnismöglichkeiten. Die Kinder erschließen sich die Themen über Bewegung, Sprache, Musik, kreatives Gestalten und im Spiel. Dieses fördert ganzheitliche und nachhaltige Lernerfahrungen.

Unsere Ziele / Bildungsbereiche sind:

  • Sozialverhalten
  • Selbständigkeit
  • Bewegung & Körpererfahrung
  • Kreativität & Fantasie Sprachförderung
  • Rhythmik, Rollenspiel, Musik & Tanz
  • Naturerfahrung & Umweltbewusstsein
  • Erforschen der unbelebten Natur durch Experimente
  • Förderung mathematischer Kompetenzen
  • gezielte Schulanfängerförderung

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Sozialverhalten

Sozialverhalten ist Voraussetzung für ein verständnisvolles Miteinander, für die Fähigkeit, innerhalb einer Gemeinschaft erfolgreich mit anderen zusammenzuleben Die grundlegende Sozialerziehung erfolgt in der Familie. Der Grad an emotionaler Wärme und Geborgenheit, den die Familie vermittelt entscheidet in hohem Maße über das Vertrauen, das das Kind seiner weiteren sozialen Umwelt entgegenbringt. Als Kindergarten unterstützen wir die Sozialerziehung der Familie in ergänzender Weise. Die Kinder werden in einer altersgemischten Gruppe betreut. So lernen die älteren, auf die jüngeren Rücksicht zu nehmen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen; aber auch die jüngeren lernen von den älteren. Freispiel, soziale Gruppenspiele, Stuhlkreis, gemeinsames Kochen und Backen sind einige Übungsfelder für das Lernen von Sozialverhalten.

Die Kinder sollen lernen:

  • Mitgefühl, Solidarität und Hilfsbereitschaft gegenüber Mitmenschen
  • eigene Gefühle und Interessen zu kennen und zu benennen
  • Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen
  • Aufschieben von Bedürfnissen
  • Kennen und Beachten von Regeln des Zusammenlebens
  • Erkennen der Notwendigkeit von Regeln, Hinterfragen der Regeln
  • Kenntnis wünschenswerter und nicht wünschenswerter Konfliktlösungsmöglichkeiten

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Selbständigkeit

Selbständigkeit meint die Fähigkeit, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Die Kinder sollen lernen, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen, sich eine eigene Meinung zu bilden, eigene Entscheidungen zu treffen und Konflikte selbständig zu lösen.

Darüber hinaus gehört zur Selbständigkeit das Sorgen für den eigenen Körper (Körperpflege und Ernährung).

Selbständigkeit ist wichtig für ein gesundes Selbstvertrauen und die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit. Im Kindergarten finden die Kinder viel Raum und Gelegenheit, Selbständigkeit zu entwickeln und zu üben. Die Kinder werden angeregt, sich selbst an- und auszuziehen, allein zur Toilette zu gehen, Aufgaben zu übernehmen und selbstständig durchzuführen.

Sie lernen etwas über Körperpflege (z. B. richtiges Zähneputzen, die Wahl wettergemäßer Kleidung etc.) und Ernährung (z. B. gesunde und ungesunde Lebensmittel).

Sie können eigene Ideen einbringen und ihre Meinung ist uns wichtig. Dadurch werden die Kinder in ihrem Selbstvertrauen gestärkt. Sie sind stolz auf das, was sie schon können und lernen, für sich selbst und andere zu handeln.

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Bewegung und Körpererfahrung

  • „Bewegung ist eine elementare Form des Denkens“ (Schäfer 2003)
  • Kinder müssen sich bewegen, um sich gesund entwickeln zu können
  • sich körperlich und seelisch wohlzufühlen
  • die eigenen körperlichen Fähigkeiten kennenzulernen und weiterzuentwickeln
  • mit anderen Kontakt aufzunehmen und mit ihnen gemeinsam spielen zu können
  • ihre Umwelt sinnlich wahrnehmen und begreifen zu können
  • das Zusammenspiel der Sinne zu fördern und weiterzuentwickeln

Bewegung ist wichtig für emotionale Stabilität, körperliche Geschicklichkeit, Sprachentwicklung, Konzentrationsfähigkeit und Intelligenzentwicklung. Eine gute Körperkoordination und eine gute Verarbeitung der Sinneseindrücke gehören zu den wesentlichen Fähigkeiten, die später zum Lesen und Schreiben gebraucht werden. Wir bieten durch die Ausstattung unserer Räume und unseres Außengeländes vielfältige Bewegungsmöglichkeiten während des Freispiels. Darüber hinaus bieten wir geplante Aktivitäten zur Körpererfahrung, Körperkoordination, Wahrnehmungsförderung und Förderung der Feinmotorik, wie:

  • Turn- und Bewegungsübungen mit Tüchern, Reifen, Rollbrett, Bällen, Seilen, Balancierbrettern etc.
  • Rhythmik, Musik, Rollenspiel und Tanz
  • Umgang mit kreativem Material wie Ton, Knete, Sand, Gips, Fingerfarben etc.
  • Malen (verschiedene Materialien und Techniken)
  • plastisches Gestalten
  • Zubereitung von Lebensmitteln
  • Bewegungsbaustelle
  • „Fühlkästen“

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Kreativität und Fantasie

Fantasie: Schöpferische Vorstellungskraft / Tätigkeit, deren Inhalte und Richtungen durch momentane Einfälle und abgewandelte Erinnerungen sowie die damit verbundenen Lust- oder Unlustgefühle bestimmt sind.

Kreativität: außerhalb der gewöhnlichen Bahnen liegendes Erkennen von Problemen und das Auffinden neuer und origineller Lösungen; eigene Ideen und Vorstellungen entwickeln und umsetzen.

Kinder verfügen von sich aus über ein großes Potential an Kreativität und Fantasie. Wir unterstützen sie darin, dieses Potential auszubauen und weiterzuentwickeln, indem wir

  • sie ermutigen, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen
  • unterschiedliche Materialien zum Kreativwerden zur Verfügung stellen (Wasserfarben, Fingerfarben, verschiedene Pinsel, Rollen und Stempel, Ton, Knete, Gips, Sand, verschiedene Papiere, Naturmaterialien, Perlen, Stoffreste, Glitter, Folien, Schminke, Verkleidungsutensilien etc.)
  • gemeinsam mit den Kindern Themen wie Kunst (kennenlernen verschiedener Künstler und künstlerischer Techniken, Besuch von Ausstellungen etc.) und Musik (z.B. Klassik, Malen nach Musik) erarbeiten
  • mit den Kindern Bilderbücher betrachten und lesen, Geschichten erfinden oder weiterentwickeln
  • Theater und Rollenspiele spielen, Musik machen und singen

fantasie

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Sprachförderung

Sprache ist ein wichtiger Zugang zur Welt. Sie hilft den Kindern, ihre Wahrnehmungen der Welt zu benennen, zu strukturieren und mit der Welt zu kommunizieren. Sprache lernen Kinder stets durch sprechen. Sprachförderung findet also schon dort statt, wo wertschätzend miteinander gesprochen wird und somit übergreifend in allen anderen Lernbereichen.
Wir bieten den Kindern viele Sprechanlässe, hören ihnen zu und greifen ihre Themen auf. Die Sprache und Sprechfreude der Kinder fördern wir außerdem durch:

  • Lesen, Erzählen und Erfinden von Geschichten
  • Spielen ausgewählter Sprachspiele
  • Finger- und Singspiele
  • Reime
  • Rollenspiele und Theater
  • soziale Gruppenspiele
  • Lernen von Gesprächsregeln und deren Einhaltung
  • Übungen zur phonologischen Bewusstheit (Lautdifferenzierung) wie Silben und Rhythmen klatschen, versteckte Wörter finden, ähnlich klingende Wörter unterscheiden, Spiele zum Richtungshören usw.
  • regelmäßiges Vorlesen von Büchern

Vorlesen ist ein wichtiges Element der Sprachförderung. Es erweitert den Wortschatz und das „Wissen über die Welt". Es fördert die Fantasie, schafft Zugang zu Informationen und erleichtert den Zugang zur Schriftsprache, da es den Zusammenhang zwischen Gehörtem und Schrift deutlich macht.

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Rhythmik, Rollenspiel, Musik & Tanz

Sie sind Elemente zur Förderung des Sozialverhaltens, zur Stärkung des Selbstbewusstseins, zur Förderung des Körpergefühls, der Wahrnehmung und Kreativität, der Sprache und Sprechfreude, der Lautdifferenzierung etc. und darum bei uns in all diesen Bereichen zu finden.

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Naturerfahrungen und Umweltbewusstsein

Unser naturnah gestaltetes Außengelände bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten für Naturerfahrungen. In unseren Tischbeeten werden Salat und Radieschen gesät, Kräuter gepflanzt, geerntet und verarbeitet. Wir lernen etwas über Pflanzenwachstum, indem wir Keimlinge beim Wachsen unter unterschiedlichen Bedingungen (in Erde, in Sand, mit Licht, bei Dunkelheit etc.) beobachten.

Außerdem wachsen in unserem Garten Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Apfelbaum und Holunder. Daraus kochen wir z. B. Marmelade, Holunderblütensirup, Apfelkompott etc..

Mit Lupenglas und Pinzette ausgerüstet, beobachten wir Kleintiere und Insekten, u. a. in unserem Ameisenbeobachtungskasten. Wir beobachten, wie Schnecken sich fortbewegen, lernen bei einem Besuch am Teich etwas über die Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch, über die Köcherfliege... .

Beim Besuch auf dem Bauernhof lernen wir etwas über Landwirtschaft und Nutztierhaltung. Dieses alles vermittelt eine positive Beziehung zu Pflanzen und Tieren. Die Kinder lernen, Rücksicht auf die Natur zu nehmen und ihr Lebensumfeld, Natur und Umwelt verantwortlich mitzugestalten. Sie begreifen, dass Pflanzen, Tiere und Menschen miteinander leben und aufeinander angewiesen sind. Verantwortlicher Umgang mit der Natur beinhaltet u. a. auch Themen wie Müllvermeidung und Mülltrennung.

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Erforschen der unbelebten Natur durch Experimente

In Experimenten zu Phänomenen der unbelebten Natur beschäftigen wir uns z. B. mit

  • Optik (Licht, Schatten, Farben)
  • Akustik (Töne Schallwellen)
  • Eigenschaften von Stoffen (Brennbarkeit, Ausdehnungsfähigkeit etc.)
  • Magnetismus
  • Wetterkunde
  • Feuer
  • Wasser
  • Luft

Mit vielfältigen Experimenten in diesen Bereichen wollen wir die Neugier und den Forscherdrang der Kinder unterstützen und fördern und Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen wecken. Das Experimentieren in der Gruppe fördert außerdem die Sprachentwicklung, das Sozialverhalten, die Kreativität ... .

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Förderung mathematischer Kompetenzen

  • Raum und Zeit messen (Sekunde, Minute, Stunde, Tag, Woche...)
  • Geometrie (Länge, Breite, Höhe)
  • Mengen
  • Zahlen
  • Logik

Mehr-weniger; größer als-kleiner als; Viereck-Dreieck-Kreis; viel-wenig; leicht-schwer; lang-kurz; Tag-Monat-Jahr; sammeln-ordnen-sortieren-vergleichen... . Wir bieten den Kindern Anregungen und Materialien, mit denen sie sich konkret und „begreifbar“ mit diesen Bereichen der Mathematik beschäftigen können. Diese „greifbaren“ Erfahrungen unterstützen die Entwicklung der Fähigkeit zum abstrakten Denken.

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Gezielte Schulanfängerförderung

Im letzten Kindergartenjahr vor der Schule findet eine regelmäßige, gezielte Schulanfängerförderung statt. Hier beschäftigen wir uns mit:

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Übung und Förderung wesentlicher Lernvoraussetzungen, z. B.

  • Augenmotorik und Auge-Hand-Koordination
  • optische Figur-Grund-Wahrnehmung
  • Raum-Lage-Orientierung
  • optische Gliederung und optische Differenzierung
  • Lautdifferenzierung
  • akustische Gliederung
  • akustische Figur-Grund-Wahrnehmung
  • Sprachfähigkeit und Mengenvorstellungen
  • Anweisungsverständnis und logisches Denkvermögen

speziellen Projekten zu den Themen:

  • Sprache, Schrift und phonologische Bewusstheit
  • Leseförderung
  • Naturwissenschaften

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Was wir noch bieten

  • „Schnuppertage“ für zukünftige und neue Kindergartenkinder und ihre Eltern
  • Kindergartenbesuch auch an nur zwei Wochentagen möglich (ermäßigt)
  • günstige Schulkinderbetreuung nach Bedarf und Voranmeldung
  • regelmäßiges Führen von Entwicklungsbögen
  • Überprüfung der Sprachentwicklung
  • Mittagessen im Kindergarten mit Voranmeldung
  • Musikalische Früherziehung in Kleingruppen in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Plön
  • Vorlesetage mit unseren Vorlesepaten

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Elternarbeit

Die Erziehung in unserem Kindergarten ist familienunterstützend und -ergänzend, deshalb ist uns ein offener und vertrauensvoller Umgang miteinander wichtig. Wir sind immer gesprächsbereit und freuen uns, wenn Eltern auf uns zukommen, um offene Fragen zu klären.

Es finden regelmäßig Elternabende zu verschiedenen Themen und zur Information statt. Am ersten Elternabend im Kindergartenjahr werden eine Elternvertreterin und deren Stellvertretung gewählt. Mindestens einmal jährlich finden Elterngespräche zum Entwicklungsstand ihres Kindes statt, bei Bedarf auch jeder Zeit darüber hinaus.

Ein weiterer wichtiger Informationsträger ist die Pinnwand im Eingangsbereich.

Elternarbeit ist erwünscht, z. B. bei der Vorbereitung von Festen, bei Ausflügen und Fahrten ins Theater, Musical etc..

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Kindeswohlgefährdung

Zum Wohl und Schutz eines jeden Kindes arbeiten wir auf der Grundlage des KJHG §8a, SGB VIII „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“.
Dieser Schutz ist Aufgabe für alle Einrichtungen, die im Dienst der Jugendhilfe tätig sind, wozu auch der Kindergarten „Villa Kunterbunt“ gehört. Kindeswohlgefährdung von Kindern abzuwenden bedeutet, Kinder genau zu beobachten und Eltern frühzeitig zu unterstützen und zu beraten. Bei einer Kindeswohlgefährdung, wie z. B. körperlicher, seelischer Vernachlässigung oder Misshandlung, verpflichten wir uns, die Personensorgeberechtigten darauf hinzuweisen. In solchen Fällen werden wir eine Fachkraft des Kinderschutz-Zentrums hinzuziehen. Besteht eine akute Gefährdung sind wir ebenfalls verpflichtet, das Jugendamt zu benachrichtigen.

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Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Wir arbeiten im Arbeitskreis Kindergarten-Schule eng mit den Plöner Grundschulen (insbesondere mit der Rodomstorschule, da sie in der Regel die Kinder unseres Einzugsgebietes betreut) zusammen, um die angehenden Schulkinder auf die Einschulung vorzubereiten (Schulbesuchstag, gemeinsame Elternabende, Austausch von Informationen etc.). Außerdem werden die angehenden Schulkinder von einer Lehrerin der Rodomstorschule im Hinblick auf ihre sprachliche Entwicklung überprüft.

Zur Zahnprophylaxe kommt einmal jährlich die Zahnärztin in den Kindergarten. Außerdem beteiligen wir uns am jährlich stattfindenden Jugendzahnpflege-Wettbewerb.

Mindestens einmal jährlich besucht uns die Ernährungsberaterin des Kreisgesundheitsamtes Plön.

Bei Bedarf und nach Absprache mit den Eltern arbeiten wir mit behandelnden Logopäden, Ergotherapeuten etc. zusammen.

Bei Projekten bzw. besonderen Themen werden Einrichtungen außerhalb des Kindergartens besucht, z. B. Bücherei. Feuerwehr, Polizei... .

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Resümee

hundert

(Loris Malaguzzi)

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Literaturverzeichnis

Brigitte Sommer

Kinder mit erhobenem Kopf
Kindergärten und Krippen in
Reggio Emilia

Christel van Dieken

Lernwerkstätten und Forscherräume

Heike Baum

Starke Kinder haben’s leichter

Hans-Joachim Laewen
Beate Andres

Forscher, Künstler Konstrukteure

Kiga Fachverlag für anwendbare Pädagogik

Alltags-Wissen

Ministerium für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein

Erfolgreich starten
Leitlinien zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen

Armin Krenz

Seht doch, was ich alles kann

Donata Elschenbroich

Weltwissen der Siebenjährigen

Wolfgang Herzig

Erlebnisraum für die Sinne

Gisela Lück

Handbuch der naturwissenschaftlichen Bildung

Udo Lange
Thomas Stadelmann

Das Paradies ist nicht möbliert

Petra Küspert
Wolfgang Schneider

Hören, lauschen, lernen
Sprachspiel für Kinder im Vorschulalter